Es passiert ja dann und wann - das Hirn überschlägt sich beim Arbeiten. Voraussetzung ist natürlich, dass genügend Schmalz produziert wurde und vorhanden ist. Deshalb darf der User gespannt sein, was dem Autor oder anderen eingefallen oder entsprungen ist.
Mit freundlicher Genehmigung von Hans-Günter Osterkamp nachfolgende "Prosa" zur aktuellen Diskussion um Hartz IV, angezettelt von einenm gewissen Herrn Westerwelle.
mit Westerwelle, Arbeitsdienst und Lohnverzicht? Roland Koch ist schon zur Stelle und beschwört die Arbeitspflicht
Schäuble kontra mehr Hartz IV, Leyen wirkt dagegen schlicht, doch Sozialneid schürt die Gier. Sind die wirklich noch ganz dicht?
X-te Sau durch´s Dorf getrieben, sie erwartet ihre Schlachtung ... jubelnd ist der Mob am Sieben, feiert Grundgesetzmißachtung
Immer gegen Minderheiten, das scheint deutsche Qualität und zur Hetze zu verleiten, bis der Stammtisch sich entlädt ...
Früher Juden ... morgen du? Wer wird denn dabei verschont? Und erwerbslos noch dazu? BILD macht BLIND stets wie gewohnt
Talkshows bilden Volkes Meinung, sind der Pranger dieser Zeit ... Miegels? Sinns? Nur Zeiterscheinung wie in jeder neuen Zeit?
Arbeit muss sich wieder lohnen, früher machte sie noch "frei" ... und Milliarden von Euronen stützen Bankentrickserei ...
Banker haben Geld vernichtet und du wirst dafür bestraft ... jeder, der da nicht verzichtet, wird am "Arbeitsmarkt" versklavt
Freiheit? Immer die der andern, schau nur über´n Tellerrand ... der Gedanke, auszuwandern? Du bist vogelfrei im Land ...
Rechtsbruch in den argen ARGEn, permanent und mit System, um dich restlos einzusargen - hoffentlich liegst du bequem ...
... bis der Arbeitsdienst dich weckt und die Arbeitspflicht dich ruft, funktionierst du sehr perfekt, drittklassig höchsteingestuft
Das ist Menschenwürde pur, reinste deutsche Gründlichkeit ... und du schaust auf deine Uhr: "Erst Hartz IV? Ist ja noch Zeit - ...
... um Hartz V, da steh´ ich auf ..." So ist Michels Geisteshaltung, läßt dem Mainstream seinen Lauf und der Diktaturentfaltung ...
Verblödung
Es könnte mir eigentlich egal, wurscht sein, sich Gedanken über die Blödheit einiger Mitmenschen zu machen.
Aber dass ich allein schon darüber eine Kolumne schreibe, zeigt doch irgendwie, es berührt mich, beschäftigt mich fast schon intensiv. Und tatsächlich frage ich mich dann und wann: warum tust Du Dir das eigentlich an? Sich um die Sorgen anderer zu kümmern, sich um Themen zu kümmern, die gerade denen am Allerwertesten vorbei gehen.
Nun gut, es ist einfach so. es hat in der Menschheitsgeschichte immer Menschen gegeben, die mussten sich für andere einsetzen, für Gerechtigkeit stark machen, gegen den Strom zu laufen – anstrengend zwar, aber ohne diese Aufrechten, würden wir vermutlich immer noch in Höhlen leben und Bären nach dem Leben trachten.
Also habe ich mich entschieden, oder ist es einfach nur in mir?, den täglichen Mist aufzunehmen, natürlich vieles auch gleich wieder in den Müll zu werfen, aber es bleibt genügend übrig, sich damit näher zu beschäftigen, Gleichgesinnte zu finden und womöglich Strategien zu entwickeln nach dem Motto „Was können wir wie ändern“ ?
Glücklicherweise weiß ich nun, es gibt doch mehr als ich gedacht hatte, die mit dem Deutschland-Laden überhaupt nicht zufrieden sind. Und das macht Hoffnung – Hoffnung auf vielleicht bessere Zeiten.
Aber wie eingangs erwähnt, die Blödheit vieler wirft einen immer wieder mal aus der Bahn. Man braucht wirklich einen langen Atem, gute Kondition, Durchhaltevermögen. Ich möchte nur an einem Beispiel aufzeigen was ich für blöd halte oder wie sich die Blödheit darstellt.
An einem März-Samstag 2009 konnten 5,61 Millionen Deutsche auf RTL der „DSDS“ -Sendung nicht widerstehen und bei der ARD waren es 5,68 Millionen, die am Musikantenstadl nicht vorbeikonnten – also 11,29 Millionen Mitbürger sind inzwischen soweit abgestumpft und manipuliert worden, gedankliche Armut zu konsumieren. Aber es wird auch an diesem Beispiel sehr deutlich wie Marktwirtschaft funktioniert. Fernsehanstalten, und das gilt übrigens auch für den riesigen Blätterwald inkl. Bücher, sind strategisch wohlüberlegt vorgegangen: Zielgruppe erkannt, Zielgruppe analysiert, Zielgruppe eingekreist und letztlich Zielgruppe gefangen. Zur Analyse so viel: es war ein leichtes die Zielgruppe zu finden: Schamgefühl, Moral und Anstand sind diesen Leuten weitestgehend fremd und somit konnten die Investoren zuschlagen und kräftig Rendite machen. Die Boni der Banker fallen da vergleichsweise nicht ins Gewicht. Man ist geneigt von Peanuts zu sprechen.
Warum konnte das alles geschehen und geschieht noch immer – mehrmals täglich. Eltern, Lehrer, Manager, Politiker und auch Journalisten haben es geschafft, dass diejenigen sich in Talkshows herumtreiben dürfen, die ganz vorne an mit offenen Hosen und sich zwischen den Beinen reibend produzieren und alles Private öffentlich machen, um dann irgendwann einen Anwalt einzuschalten mit dem Ziel für ihre Beklopptheit auch noch Schmerzensgeld herauszuschlagen. Nein, liebe Leute: Schmerzensgeld will ich. Und zwar dafür, dass ich mich täglich anstrengen muss, diese tägliche Scheiße zu umgehen. Das ist nämlich verdammt anstrengend und kostet viel Kraft.
Aber ich nehme das auf mich und versuche aufrecht durchs Leben zu gehen, wachsam zu sein um den „Feind“, der überall lauert, nicht zu übersehen. Vor allem den Geist wach halten, eigene Gedanken zu entwickeln, hinter die Kulissen zu schauen, aufzupassen wer mich übers Ohr hauen will, damit ich nicht von der Schweinegrippe erfasst werde.
Es gibt Hoffnung. Wenn man bereit ist in die Offensive zu gehen. Allerdings ist dafür eine bestimmte Taktik, Vorgehensweise ratsam, erforderlich.
Also auf in den Kampf. Passende Munition gegen alles, was im Fernsehen zum Himmel stinkt oder gegen sprachlose Bücher oder die Internetverpestung.
Eine gute Faschingszeit – und am Aschermittwoch ist nicht alles vorüber, und es wird auch keine Fastenzeit erfolgen (nur rein privat im Ess- und Trinkverhalten), sondern das Unruhige, das Wachsame wird bleiben, muss bleiben.
Die neueste Glosse von Freya E.Fresena
Nach dem überwältigenden Erfolg des „Song-contest für Knut & Co“, initiiert durch den grünen Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe, nun dieses:
Nach unbestätigten Meldungen konnte die Union das DSDS-Jury-Mitglied Dieter B. dafür gewinnen, einen „Song-contest für die Pressefreiheit“ auszurichten.
Um der progressiven Monokultur der Presselandschaft entgegenzuwirken, will Roland Koch (CDU) nun als Frontmann vor dem Hintergrundchor der Bertelsmänner mit seinem Rap „Erpresset nicht die Presse – wir halten nicht die …!“ das Finale erreichen.
Ausscheiden musste schon im Vorfeld die sich stets kümmernde CDU- Abgeordnete Gitta Connemann mit „Schwarz-braun ist die Haselnuss“, da sie leider dazu neigt, Themen falsch zu interpretieren.
Voten Sie für Roland Koch und rufen Sie an! Entweder die Hotline des Deutschen Bundestages oder gleich den Bertelsmann-Konzern!
02.01.2010
Wer, wie,wo was ist Boris und was macht der eigentlich?
Sie kennen Boris nicht? Dass ist der, der damals am 7. Juli 1986 in Wimbledon gegen einen Amerikaner die Tennisbälle so toll, sogar im Hechtsprung (also, da landet man dann mit dem ganzen Körper wieder auf dem Boden) über das Netz „schoss“. Die Gegner hatten überhaupt keine Chance gegen ihn – zumindest meistens nicht. Jedenfalls wurde er damals im Alter von 17 Jahren Chef auf dem Platz oder auch Rasen all english champion, was richtig gut klingt. Das waren noch schöne Zeiten. Im Fernsehen gab es nur Tennis, Fußball lief auch, aber eher nebenbei. Und mit dem Tennis war es so, meine Frau schaute auch zu (also meine jetzt nicht); aber wenn es eine Zahnarztgattin gewesen wäre oder so etwas Ähnliches war. Weil die spielte auch mehrmals wöchentlich mit ihren Freundinnen beim TCC irgendwas…Das sei nur Rande erwähnt, wir reden ja hier über Boris, der übrigens mit Nachnamen Becker heißt und ganz früher mal im badischen Leimen gelebt hat. Jetzt lebt er irgendwo auf der Welt- ist mal hier, mal dort, auch schon mal in Besenkammern, zeugt dort schnell ein Kind und verschwindet dann wieder, weil Thomas Gottschalk (des deutschen liebstes Wohnzimmer) jemanden für sein Seelensofa brauchte. Da konnte Boris dann weinen oder auch glücklich sein. Er kündigte Verlobungen an, was er aber dann schnell wieder zurückziehen musste (ich vermute mal, die hatte die falsche Haarfarbe). Jetzt nämlich hat er sich doch wieder eine mit dunklen Haaren geschnappt, so wie damals Barbara.
Aber worüber schreibe ich hier eigentlich? Ich wollte über Boris eine Homestory (das ist so eine neue Wortkreation) zu Papier bringen. Aber das hat nun gar nicht funktioniert, weil er sich an so einen Privatsender verkauft hat und seine Sicherheitsleute haben mich überhaupt nicht an ihn herangelassen, und da stand ich dann im Regen. Und die Schirme nicht über mir, sondern vor Boris und seiner neuen Gemahlin. Aber ich glaube, es ist besser so – zumindest für ihn, denn er braucht dringend das Geld von diesem Sender, weil eigentlich weiß so niemand wirklich mit was der zur Zeit Geld verdient. Und ab und zu mal mit Tommy plaudern dürfte auch nicht reichen bei dem Lebenswandel.
Ich habe es jetzt aufgegeben, über Boris eine tolle Geschichte zu schreiben. Ich lasse ihn einfach in Ruhe. Dann habe ich meine auch. Basta!
Für diesen Beitrag danke ich Freya E. Fresena, die sich dem Thema Politik und Mathematik genähert hat.
Politik – mathematisch betrachtet …
Das Gleichheitsgesetz ist im Grundgesetz verankert. Aus diesem Grunde gibt es auch ein erstklassig funktionierendes Zweiklassensystem in der Sozialversorgung.
Das Wahrscheinlichkeitsgesetz lässt sich bei der steuerfinanzierten privaten Riesterrente sehr gut anwenden: Mit größter Wahrscheinlichkeit werden die Versicherten ein Fiasko erleben!
Die Tautologie nennt z. B. weitere Beispiele als Beispiele, wie z.B.:
Die Verknüpfungen und ihre Eigenschaften:
Die Äquivalenz- oder „genau – dann – wenn „ -Verknüpfung sagt aus: Genau dann, wenn Wahlen anstehen, wird z. B. eine Rentenerhöhung versprochen.
Die Negation: Die ist einfach zu verstehen: Es stimmt nicht, dass die Renten hinterher erhöht werden!
Die doppelte Negation sagt aus: Es stimmt nicht, dass vor den Wahlen Rentenerhöhungen nicht versprochen wurden!
Die Adjunktion oder ODER-Verknüpfung: Hier wird zum Beispiel die „Arbeitslosen- Statistik“ virtuos gehandhabt: Meistens wird nur ein Teil der Wahrheit veröffentlicht, oder die Lage wird besser dargestellt, als sie tatsächlich ist.
Die Antivalenz-Verknüpfung oder auch das ausschließende ODER: Hier ist der Streit vorprogrammiert, weil nur eine Aussage wahr sein kann. Eine gegensätzliche Aussage gleichzeitig wäre schlicht und ergreifend unwahr!
Gerechter ist die Konjunktion oder auch UND-Verknüpfung: Entweder lügen alle (kommt so gut wie gar nicht vor), oder keiner (kommt selten vor).
Die Mächtigkeit von Mengen und besondere Mengen. Mächtigkeit der Mengen: „Wir sind das Volk“, mehr aber nicht. Dafür sorgen schon die besonderen Mengen, wobei Klasseneinteilungen und Produktmengenbildung im Zusammenhang stehen. Dahinter stecken, aller Wahrscheinlichkeit nach, die „Potenz“-Mengen.- (Das ist nicht witzig!).
Prognosen: Das macht schon Sinn, dass die Politik durch absolut unabhängige, konzerngesteuerte Experten (meistens Professoren!) vor wichtigen Entscheidungen beraten wird.
Die Geometrie bringt es letztlich auf den Punkt:
Wenn die Politik in ihrer Arbeit nicht auf den Punkt kommenkann - oder will – oder „darf“ –
und rotiert, legt sie erst einmal „Eckpunkte“ fest!
Eckpunkte beruhigen und suggerieren Verlässlichkeit („wir nehmen die Probleme sehr ernst; wir werden sorgfältig prüfen …“)
Wenn jedoch aus der Rotationdes “Ernstnehmens“ und “Prüfens“ und „Ernstnehmens“ innerhalb der Eckpunkte keine Geradlinigkeit sichtbar wird, sondern nur Trapezstückchen hervorgehen, dann sollte man sich – im übertragenen Sinne - an die Problematik der Quadratur des Kreises“ erinnern!
Was wäre die Welt ohne Kabarettisten? Deshalb wird es hier immer wieder Verlinkungen geben.